22016Jan

„Gesunde“ Vorsätze 2016

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80% aller Neujahrsvorsätze betreffen die Themen „gesündere Ernährung“ und „mehr Sport“. Nur wenige dieser Vorsätze überleben die ersten Wochen  des Jahres. Warum?

  • Wichtig ist eine genaue Zielformulierung


Vage Ziele benötigen nur vage Strategien: 
Also nicht „mehr Sport“ planen, sondern: „Ich gehe am Montag und Mittwoch Nordic Walken und am Freitag ins Fitnessstudio“.Statt „Ich werd gesünder essen.“, planen Sie lieber: „Zucker und Softdrinks weglassen und 2x am Tag Obst essen.“
Konkret formulieren WAS ich tun muss, damit ich mein Ziel erreiche?

  • Veränderung ist harte Arbeit


Daher nur 1 Ziel vornehmen:
Planen Sie nicht 10 kg abzunehmen UND mit dem Rauchen aufzuhören, das überfordert und das Scheitern ist vorprogrammiert.
Also eins nach dem anderen.

  • Wir ÜBERschätzen gerne das Ausmass der möglichen Veränderung:

5 kg abnehmen in 1 Woche ist unrealistisch! Alleine um 1 kg Fettgewebe wieder loszuwerden müssen wir ca. 7.500 Kcal einsparen. Nur realistische Ziele haben auch eine Chance erreicht zu werden.

  • Wir UNTERschätzen den Zeitraum, bis unsere Veränderungen greifen.


Daher nicht täglich auf die Waage, oder abmessen!
Es dauert eben, die Kilos sind ja auch nicht in 2 Wochen raufgekommen.

  • Überzogene Erwartungen machen uns blind für vorhandene Erfolge:

Wir wollen ganz rasch 10 kg abnehmen und sind frustriert, weil nach 2 Wochen „erst“ 3 Kilo minus sind, dabei ist das doch eine Spitzenleistung, bleiben Sie weiter konsequent!


Und hier die 5 Dinge, die uns bei der Umsetzung blockieren:

  1. Vergleiche:

Die schlanke Nachbarin, das Topmodel am Titelbild, die sportliche Kollegin – lassen Sie sich nicht demotivieren, jeder hat seine eigene Geschichte und bei den anderen können wir oft nicht hinter die Fassade blicken. – Also: KEINE VERGLEICHE!

  1. Der Innere Kritiker (im Sanskrit: „chitta vritti“)

„du schaffst das eh nicht!“, „du bist nicht konsequent genug“, „du bist halt unsportlich“, „in 2 Monaten hast du wieder alles zugenommen“

Wenn solche Gedanken aufkommen, schmeißen Sie ihn raus, diesen „Trash-talker“.

  1. Die Nie-Zufriedenen

Wenn ich noch mehr Sport machen würde, könnte ich beim Marathon mitmachen“, „Wenn ich das Abendessen weglassen könnte, würde ich noch mehr abnehmen“

– damit übersehen Sie ihre Erfolge und bleiben frustriert!

  1. Falsche Verknüpfungen:

„Wäre ich dünner – wäre ich glücklicher.“

Sie werden vielleicht gesünder sein, wenn Sie das Gewicht reduzieren, aber glücklicher…? Glück lässt sich keine Bedingung stellen!

  1. Ausreden

Zum Schluß noch der „innere Schweinehund“:

„Es ist viel zu kalt zum Laufen“, „Das Laufdress ist in der Wäsche“, „Morgen soll es wieder wärmer sein“, „Einkaufen muss ich auch noch gehen“,….


Nicht nachdenken: MACHEN!



In diesem Sinne: Viel Erfolg beim Umsetzen




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